Die Wörter zum Sonntag (20)

Ob es wirklich am Alter liegt, dass es einem so vorkommt, die Zeit würde so schnell vergehen? Vielleicht liegt es auch daran, dass einfach so viel passiert und man in Zeiten von Internet und Social Media mit täglichen Abgründen sozusagen dauerbeschallt wird. Das alles will natürlich verarbeitet und eingeordnet werden und – schwupps – sind schon wieder ein paar Tage rum. Natürlich sähen es so manche Zeitgenossen lieber, die erwähnten Abgründe blieben unterm Teppich verborgen. Wahlweise auch in „stillen Ecken“ … Diesmal sind aber auch mal gute Nachrichten dabei. Fangen wir damit an: „Die Wörter zum Sonntag (20)“ weiterlesen

Autoren in der Presse

Autoren in der Presse

Okay, also nicht in der Müllpresse, sondern natürlich in der Zeitung. Vielleicht wird der eine oder andere schon mal versucht haben, seine Regionalzeitung darüber zu informieren, dass man schreibt, vielleicht sogar mit regionalem Bezug, dass man veröffentlicht und ab wann das Buch im Handel erhältlich ist. Selfpublisher haben es da ungleich schwerer als Verlagsautoren. Während hinter Letzteren die Presseabteilung des Verlags damit beschäftigt ist, Pressemeldungen zu verfassen und zu verschicken, ebenso Rezensionsexemplare auf den Weg zu geben, bleibt das ganze Gerödel bei uns SP’lern selbst hängen. „Autoren in der Presse“ weiterlesen

Wenn das Blatt mal leer bleibt

Wenn das Blatt mal leer bleibt

Viele, die schreiben, werden es kennen. Man hat zwar eine Idee im Kopf, bringt aber einfach nichts zustande. Manchmal versiegt die Kreativität schon kurz nach den ersten Worten, dann erst nach einiger Zeit, wenn die Geschichte einfach keinen Fortgang finden will.

Die Bloggerin Rhiannon, die mich zu diesen Gedanken inspiriert hat, schrieb den folgenden Satz, der mir sehr gefallen hat:

Manche Geschichten wollen einfach nicht geschrieben werden […]

Wie geht man nun damit um? „Wenn das Blatt mal leer bleibt“ weiterlesen

Die Wörter zum Sonntag (19)

Ich weiß ja nicht, wem es noch so geht, aber an vier von fünf Tagen in der Woche möchte man kurz nach dem Hochfahren des Rechners und dem ersten Klick auf die Nachrichten mit Anlauf in den Monitor springen und die Vollpfosten, von denen mal wieder die Rede ist, ungespitzt in den Boden rammen. Für mehr eignen sie sich ohnehin nicht und wahrscheinlich nennt man sie deswegen auch Voll“pfosten“. Also nehmen wir uns einen Hammer …

„Die Wörter zum Sonntag (19)“ weiterlesen

Buchmesse in Duisburg – Presse unerwünscht!

Buchmesse in Duisburg – Presse unerwünscht!

„Zwischen 27. Dezember 2018 bis 06 Januar 2019 ist in Deutschland größte türkische Buch und Kultur Messe jeden Tag geöffnet.“

Etwas holprig begrüßt die Webseite der astec GmbH den interessierten Kuffar, der sich daraufhin fragt, ob an der Tageskasse „Was letzte Preis“ wohl irgendeinen Einfluss auf den Kauf einer Eintrittskarte hat. Wahrscheinlich war aber eher der Google-Übersetzer schuld (so wie ja immer die anderen schuld sind) und somit sparen wir als Hierschonlängerlebende uns lieber den Spruch aus der Welt der eBay-Kleinanzeigen. „Buchmesse in Duisburg – Presse unerwünscht!“ weiterlesen

Robert Menasse auf den Spuren von Claas Relotius?

Robert Menasse auf den Spuren von Claas Relotius?

Ende des vergangenen Jahres erschütterte ein Skandal die deutsche Presselandschaft und besonders den Glaspalast des Spiegel, als sich viele der Geschichten des Starautors Claas Relotius als frei erfunden herausstellten. Wasser auf die Mühlen derjenigen, die der Mainstreampresse bis dahin ohnehin skeptisch – um es mal freundlich – auszudrücken – gegenüberstanden. Ich selbst schaue zwar ab und an noch Nachrichten im TV oder lese Magazine wie Focus und Spiegel sowie Stern online, würde aber niemals Geld für eine Printausgabe hergeben. Stattdessen bevorzuge ich die Freien Medien wie Jouwatch, PI-News, Achse des Guten oder Philosophia Perennis, die ich auch finanziell unterstütze.

Und zwar jetzt erst recht! „Robert Menasse auf den Spuren von Claas Relotius?“ weiterlesen

Schränke voller Bücher

Schränke voller Bücher

Es gibt sie wohl schon eine ganze Weile, aber so richtig befasst habe ich mich bislang noch nicht mit ihnen: Bücherschränke im öffentlichen Raum. Hauptsächlich handelt es sich um ausgediente Stromverteilerkästen, die, anstatt dass man sie abbaut, stehengelassen werden und mit Glastüren und Regalböden ausgestattet werden. Anschließend kann sich jeder Bücher heraus nehmen oder selbst welche hinein stellen und so anderen zur Verfügung stellen.

Irgendwie eine schöne Sache, wie ich finde. „Schränke voller Bücher“ weiterlesen