Das Grand Guignol der Neuzeit

Das Grand Guignol der Neuzeit

Das Théâtre du Grand Guignol im Pariser Vergnügungsviertel Pigalle war von 1897 bis 1962 ein Theater der besonderen Art. Es hatte sich auf Horror-Inszenierungen und derbe Komödien spezialisiert, die oftmals an die Grenzen des damaligen guten Geschmacks gingen. Nun, die Geschmäcker haben sich im Laufe der Zeit geändert. Was damals noch Entsetzen hervorrief, würde heute kaum mehr jemanden erschrecken. Das heutige Grand Guignol wäre ein Theater, in dem die Absurditäten des Links-Rot-Grünen Spektrums bühnengerecht aufgearbeitet würden. Vielleicht hieße es ja sogar „Grün Guignol“ Haha, kleiner Scherz am Rande … Der Conférencier würde vielleicht eine Art rote Uniform tragen, sowie einen grünen Handschuh an der linken Hand. Oder umgekehrt, ist ja auch egal. Jedenfalls käme er allabendlich – wobei zu überlegen wäre, ob eine Vorstellung am Abend ausreichen würde, um das ganze Dämlichkeits-Spektrum abzudecken – mit einem fiesen Grinsen hinter dem Vorhang hervor auf die Bühne, den behandschuhten Zeigefinger erhoben und ins Auditorium fragend:

„Willkommen, verehrtes Publikum! Habt Ihr auch alle heute Eure Worte und Zahlen* wohl überlegt, die Ihr gesprochen habt? Seid Ihr Euch des Fahrwassers wohl bewusst, in dem Ihr dümpelt, wenn Ihr von belasteten Worten und Zahlen Gebrauch macht? Worte und Zahlen, Zahlen und Worte, wie unbedacht nutzt man sie, ohne sich der Folgen bewusst zu sein, wenn sie von den Falschen aufgeschnappt werden? Doch halt, sprach ich soeben von den Falschen? Nicht doch, es sind natürlich die Guten, die sich darum bemühen, die Umwelt rein zu halten, von bösen Worten. Es sind die Guten, wie eben jener Gute, der in einer schwedischen Bibliothek die Polizei rief, als er gewahr wurde, dass eine Gruppe Kindergartenkinder einem Hörspiel von Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf lauschte. Ein Hörspiel, das leider noch nicht in der vorgeschrieben entschärften verstümmelten Fassung des Kinderbuchklassikers abgespielt wurde! Oder eben jener Gute, der in einer Aktion des Online-Shops von Hertie einen bösen Zahlencode entdeckt zu haben glaubte und dies sofort der Welt mitteilen musste! Also, liebes Publikum und liebe PublikumInnen, achtet stets auf Eure Zahlen und Wörter. Man weiß nie, an wessen Ohr sie gelangen! Und nun genug der langen Rede, genießen Sie heute unser neues Stück aus dem Tollhaus:

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http://www.ardmediathek.de/tv/extra-3/Realer-Irrsinn-Nazi-Kennzeichen/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=3709210&documentId=39264098

http://www.belltower.news/lexikontext/die-populaersten-zahlencodes

 

 

 

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Neusprech

Neusprech

George Orwell erfand diesen Begriff für seinen 1949 erschienenen Roman „1984“. Es bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde. Ob er heute wohl im Grab rotiert wie ein Brummkreisel, wenn er mitkriegt, dass seine Dystopie von einigen als Gebrauchsanleitung missbraucht wird?

1984 was not supposed to be an Instruction Manual!

Vor einiger Zeit hatte ich mich ja schon mal über diesen Genderwahnsinn ausgelassen, zu dem es – natürlich – auch ein Gender-Lexikon gibt, in dem genau beschrieben wird, wie denn bestimmte Begriffe bitteschön umzubenennen sind, damit es politisch korrekt klingt. So ist ja beispielsweise ein „Autor“ kein „Autor“, sondern gefälligst als „bücherschreibende Person“ zu bezeichnen! Oder als „Autorenschaft“, irgendso ein Scheiß jedenfalls.

Jetzt könnte ich natürlich sagen Na und? Ich sag trotzdem „Autor“ und „Bauherr“ anstatt „den Bau in Auftrag gebende Person“. Ich könnte es also tatsächlich ignorieren, kurz mal den Kopf schütteln und weitermachen wie bisher. Genauso könnte ich Buchhandlungen , die ein kritisches Buch aus der Auslage nehmen oder Magazinen, die Bestsellerlisten fälschen, gegenüber gleichgültig auftreten und es einfach hinnehmen.

Könnte ich.

Tu ich aber nicht!

Ich tu es aus dem einfachen Grund nicht, weil es nur eine verschwindend kleine Anzahl von Linksgestörten ist, die solche Veränderungen fordern. Die allermeisten, denen gesunder Menschenverstand gegeben ist, finden das natürlich völlig bescheuert. Das Dumme an der Sache ist, dass das Dumme eher Gehör findet. Der gesunde Menschenverstand hingegen lässt sich zunehmend zurückdrängen. Anstatt als Buchhändler oder Journalist Rückgrat zu zeigen und kritische Bücher JETZT ERST RECHT! prominent zu platzieren, gibt man duckmäuserisch linkem Krakeelen nach. Hat man ja soeben auf der Buchmesse erlebt. Ein Journalist beispielsweise könnte sich doch sabbernd die Hände reiben und Bücher wie „Kontrollverlust“ in der Luft zerreißen, indem man dem Autor (sic) Fehler nachweist, ihn korrigiert und öffentlich bloßstellt.

Schon blöd, wenn man dazu nicht in der Lage ist, weil in dem Buch unwiderlegbare, nachprüfbare Tatsachen stehen. Lieber ignoriert man es, frisiert Verkaufszahlen und nötigt Buchhandlungen, indem man ihnen womöglich „rechte Gesinnung“ unterstellt, wenn sie das Buch bewerben. Wobei Thalia wahrscheinlich in vorauseilendem Gehorsam gehandelt hat. Spielt aber auch keine Rolle, beides ist gleichermaßen fragwürdig.

Aktuell sieht sich das BAMF veranlasst (oder von irgendwem genötigt) Deutsche nicht mehr als Deutsche zu bezeichnen (ist ja eh voll Nazi), nicht einmal mehr als „Einheimische“, oder wie die GröKaZ es mal formulierte, „jene, die schon länger hier leben“, sondern als „Beheimatete“. Klar, ist doch nicht schlimm, das bisschen gendern und verändern, nicht wahr? Warum dann bestimmte Menschen nicht gleich als „Kohlenstoffeinheit“ bezeichnen, oder „hierzulande Aufrechtgehende“? Wobei … nee, geht auch nicht. „Land“ und „Aufrecht“ in einem Atemzug? Huiuiui …. ganz dünnes Eis! Dann besser „unterwürfig katzbuckelnde“. Oder so. Jedenfalls geht das böse D-Wort gar nicht. Pfui bah, weg damit, neue Wörter braucht das Land!

Diese Entwicklung, diese von links aufoktroyierte Denkweise ist nicht einfach nur schlimm, sie ist brandgefährlich! Sie erinnert an dunkelste Zeiten, die meine Generation zum Glück nur aus dem Geschichtsunterricht kennt. Ich will das nicht und ich werde es anprangern, wann immer mir so etwas auffällt. Viel schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass es tatsächlich Leute gibt, die von sich selbst behaupten, literaturbegeistert zu sein und dann so etwas klaglos und gleichgültig hinnehmen. Solchen Leuten spreche ich jedes Verständnis für Sprache und Kultur ab. Das ist einfach nur armselig!

Ein kleiner Funken Hoffnung bleibt: Nach den peinlichen Auftritten der Linksgestörten auf der Buchmesse melden sich zunehmend namhafte Autoren zu Wort, die dagegen protestieren. Es gibt sogar eine Online-Petition.

Es fängt bei harmlosen Kinderbuch-Klassikern an, geht über aktuelle, kritische Sachbücher bis … ja, bis wohin eigentlich?

Bis zu den ersten Feuern?

 

 

Buchmesse-Splitter

Buchmesse-Splitter

Da war ich also doch mal wieder auf der Frankfurter Buchmesse, entgegen aller guten Vorsätze. Allerdings nur, weil am frühen Abend Dan Brown live auf der Bühne über sein neues Werk „Origin“ plauderte. Immerhin bekommt man ja nicht alle Tage einen echten Starautor zu Gesicht. Es waren eineinhalb sehr kurzweilige Stunden mit einem humorvollen und gutgelaunten Amerikaner. Sehr sympathisch fand ich, als der Moderator kurz den Faden verlor und Mr. Brown ihm zur Seite sprang und meinte, es sei ohnehin eine unglaubliche Leistung, zweisprachig live zu moderieren, er hätte davor größte Hochachtung! Well done, Mr. Brown!

Dan Brown live in Frankfurt

Bei der Gelegenheit wollte ich es nicht versäumen, dem Antaios-Verlag einen Besuch abzustatten. Nun ist der Verlag von Götz Kubitschek bekannt dafür, Bücher abseits des Mainstreams zu veröffentlichen, was ja aus linker Sicht  ü b e r h a u p t  nicht zu akzeptieren ist. Dummerweise herrscht hierzulande aber – noch – Meinungsfreiheit, weshalb die Buchmesse sich einerseits zwar veranlasst sah, Antaios einen Stand zu vermieten und deren Kohle natürlich gern einzusacken, andererseits aber ein deutliches „Zeichen gegen Rechts“ zu setzen. Zu diesem Zweck platzierte man schräg gegenüber einen Stand der lächerlichen „Amadeu-Antonio-Stiftung“, welche ja bekanntermaßen von einer ehemaligen Stasi-Spitzelin geleitet wird. Einen Bezug dieser komischen Vereinigung zur Buchmesse kann zwar niemand erkennen, aber sei’s drum.

Natürlich bekamen die den Stand umsonst zur Verfügung gestellt!

Eine Premiere gab es auch noch, also für mich zumindest. Als später in einer anderen Halle Gespräche zu einem der Neuerscheinungen von Antaios stattfanden, erlebte ich zum ersten Mal live und in Farbe die hässlichen Fratzen von Linksfaschisten. Rumplärren, Stören, Provozieren. Mehr können die nicht. Argumente? Fehlanzeige. Bezeichnend fand ich aber eines der Pappschildchen, die mutig hochgehalten wurden:

„Ihr dürft schreiben was ihr wollt – aber nicht hetzen!“

Wie niedlich. Die Links-Rot-Grün-versifften Tugendwächter entscheiden also, was geschrieben werden darf und was nicht? Was genehm ist, und was „Hetze“? Deutlicher als mit diesem kurzen „Statement“ hätte man gar nicht auf die Methoden der eigentlichen neuen Nazis hinweisen können. Selbst sind sie natürlich zu dumm, um das zu erkennen.

Kommunistische Blockwarte gegenüber unliebsamen Verlagen, Angriffe auf deren Stände, Störungen von Diskussionen und eine Buchmesseleitung, die das unterschwellig  auch noch fördert und gutheißt.

„Der neue Faschismus wird nicht sagen, ich bin der neue Faschismus. Er wird sagen, ich bin der Antifaschismus.“

Lustig war dann zum Abschluss ein Gespräch, das ich auf der Rückfahrt im Zug mitbekam. Nachdem man sich über einen – natürlich nicht erfolgten – „Naziaufmarsch“ auf der Messe echauffierte („hab ich gehört, glaube ich … (sic) ) berichtete man, dass man doch tatsächlich vor einiger Zeit von Linken angegangen worden sei, weil man einen Button trug, der ähnliche Farben wie das Logo der AfD zeigte. Man habe aber „die Jungs“ dann doch beruhigen können, indem man sie nachdrücklich auf die eigentliche Bedeutung des Buttons hinwies, der gar nichts mit der AfD zu tun hatte, Gott bewahre!

Puuh … gerade nochmal gutgegangen!

Tja, es ist eben nicht jedem ein wacher Blick gegeben, Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Linken schon mal gar nicht!

Von Floskeln und folgsamen Buchhandlungen

Von Floskeln und folgsamen Buchhandlungen

Artikel 5 des Grundgesetzes sagt:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Klingt komisch, ist auch nicht so. Deshalb ist es auch nur eine Floskel. Eine Floskel wiederum wird als sinnleere Worthülse definiert, also etwas, das zwar gern und oft gesagt wird, tatsächlich aber keine Bedeutung hat. Und zwar besonders dann nicht,, wenn es um kritische Äußerungen geht und wenn durch die Publikation dieser Äußerungen die Gefahr für die herrschende Klasse besteht, dass deren Verfehlungen, Rechtsbrüche usw. an ein großes Publikum geraten könnte.

So wie es sich zur Zeit mit dem Buch Kontrollverlust von Thorsten Schulte verhält, das genau wie Finis Germania von Rolf-Peter Sieferle einfach mal schwupps von der Spiegel-Bestsellerliste geschreddert wurde. Und nicht nur das. Die Buchhandlungskette Thalia entblödet sich nicht, das Buch sogar aus den Regalen zu entfernen:

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Cool, nicht wahr? Aber natürlich kannst Du gern kritisch schreiben, lieber Journalist, dafür ist ja dieser putzige Artikel 5 GG da, gell? Dein Verlag darf es sogar veröffentlichen … wie jetzt, was meinst Du mit „Verbreitung“? Ach so, es verkaufen? An die Leute bringen, sie also informieren? Ja, das geht natürlich nicht. Schon gar nicht in Buchhandlungen wie Thalia, die ein großes Publikum haben und sich gar von der Platzierung auf einer Bestsellerliste angezogen fühlen könnten, es zu kaufen. Und am Ende auch noch zu lesen!!! Im Übrigen solltest Du auch aufpassen, was Du sagst und schreibst, Du weißt ja, wie schnell man plötzlich keine Aufträge mehr kriegt, keine Vortragseinladungen usw. Uiuiui, da geht’s finanziell ganz schnell bergab, nicht wahr? Und das wollen wir doch beide nicht!

Nun, solche Vorkommnisse  führen bei mir und allen anderen klar denkenden Geistern dazu, dass ich um Thalia in Zukunft natürlich einen Bogen machen werde, sollte ich mal an einem dieser Läden vorbei kommen. Außerdem werde ich Buchbestellungen – wie aktuell heute Kontrollverlust und Finis Germania – nur noch bei kleinen Verlagen wie Antaios oder KOPP tätigen und damit deren unabhängige Verlagsarbeit unterstützen. Mir ist klar, dass die großen Buchhandelsketten deswegen nicht in Tränen ausbrechen, geschweige denn ihr Umsatz einbrechen wird, aber ich kann und will solch eine Zensur – und nichts anderes ist es – nicht auch noch finanziell unterstützen. Antaios und KOPP bieten denselben Service, dieselben Lieferzeiten und dieselben Zahlungsmöglichkeiten.

Noch gibt es also Wege an kritische und investigative Literatur zu kommen.

Noch …

Eine Stellungnahme von Thorsten Schulte gibt es übrigens auf Youtube

Frauen, Blumen und ein linksverstrahlter AStA

Frauen, Blumen und ein linksverstrahlter AStA

Immer wenn man meint, bekloppter geht’s nicht mehr, kommt von irgendwo ein neues Gesülze daher. Vornehmlich von Leuten, deren IQ knapp über der Zimmertemperatur liegt und die im links-rot-grünen Spektrum zu verorten sind. Dass in den Allgemeinen Studentenausschüssen (AstA) von Universitäten kaum konservative Köpfe zu finden sind, bzw. diese wohl kaum eine Chance haben dürften, ist kein Geheimnis. Das weiß man auch ohne selbst jemals eine Uni besucht zu haben, man muss nur die diversen Ergüsse anschauen, die den Weg an die Öffentlichkeit finden.

Aktuell sieht sich der AstA der Berliner Alice Salomon Hochschule genötigt, seinen unnützen Senf zu einem Gedicht abzugeben, das seit 2011 die Fassade der dortigen Südfassade ziert. In großen, schwarzen Lettern prangt dort das kurze Gedicht eines spanischen Poeten, Eugen Gomringer, der im selben Jahr einen Poesie-Preis gewonnen hat und sich mit diesem Gedicht bei der Hochschule bedanken wollte.

Alice Salomon Hochschule Berlin / Gedicht

Übersetzt lautet es:

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer

Wow. Also mir wäre es wahrscheinlich kaum aufgefallen, zumal ich mit Lyrik und Poesie nicht wirklich viel am Hut habe. Mir fehlte in jungen Jahren sogar die Phantasie, irgendwas in Poesiealben zu kritzeln, die mir unter die Nase gehalten wurden. Ok, waren jetzt auch nicht sooo viele …

Aber anstatt sich einfach über die Fassadengestaltung zu freuen, startet der AstA seine Empörungsmaschinerie, wie es sich für gutmenschliche Linke nun mal gehört. Denn in linksverstrahlten Köpfen sagt das Gedicht folgendes aus:

„Ein Mann, der auf die Straßen schaut und Blumen und Frauen bewundert. Dieses Gedicht reproduziert nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren. Es erinnert zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind.“

Man sieht, es geht tatsächlich noch bekloppter. Wobei das eigentlich Schlimme ja nicht mal die Tatsache ist, was diese Vollpfosten an geistiger Diarrhoe von sich geben, sondern dass das Rektorat auch noch darauf anspringt, anstatt diesen „Antrag“ dahin zu befördern, wo er hingehört. In den Müll! Und die Presse muss das auch noch veröffentlichen! Was andererseits ja auch wieder von Vorteil ist, kommt doch dadurch an die Öffentlichkeit, womit sich manche (sicher beileibe nicht alle!) „Studierende“ so beschäftigen. Anstatt sich dafür einzusetzen, Kunst Kunst sein zu lassen, sieht sich sogar ein Teil der zukünftigen Elite bemüßigt, Gedichte zu zensieren.

Und wäre das nicht schlimm genug, begründen sie ihren Bildersturm auch noch damit, dass es an die „sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind„, erinnert.

Man könnte jetzt die Frage in den Raum stellen, von wem denn in jüngster Vergangenheit diese Belästigungen ausgegangen sind. Weiters könnte man spekulieren, ob jenes Klientel spanische Gedichte liest und sich erst davon angestachelt fühlt, oder ob es nicht vielmehr ihrer „Kultur“ entspricht.

Solchen Fragen wird sich aber mit Sicherkeit kein AstA jemals stellen.

Einen treffenden Kommentar zu diesem Schwachsinn findet man – wo sonst(?) – auf der Seite der Jungen Freiheit:

Kleine Geister schaffen keine große Kunst

Vom Zensor verweht

Vom Zensor verweht

Und wieder mal gerät ein Klassiker in die Reißzähne der linksverstrahlten Political Correctness. Diesmal in den USA. Linke Dummheit ist also nicht allein ein europäisches, bzw. deutsches Alleinstellungsmerkmal. Bekloppte gibt es überall.

Das Orpheum-Kino in Memphis, Tennessee, hat den Film „Vom Winde verweht“ aus seinem Programm gestrichen. Begründung: Der Film sei „kulturell unsensibel“, immerhin seien zwei Drittel der Einwohner von Memphis Afroamerikaner.

Na, das ist denen aber plötzlich eingefallen!

Nach den Ereignissen in Charlottsville und der anschließende Diskussion um Denkmäler zu Ehren von Südstaaten-Soldaten ist der Kinobetreiber nun offenbar untertänigst eingeknickt und hat den Bäh-Film rausgeschmissen. Natürlich auch, weil die Besucherzahlen im Kino rückläufig gewesen seien. Auf einmal, nach 34 Jahren.

Ja nee, is klar!

Gegenstimmen gab es natürlich wohl auch, aber was bewirkt schon der gesunde Menschenverstand, wenn sich die Schere im Kopf verkantet hat und keine andere Meinung mehr durchlässt, bzw. diese wie ein neurotischer Kläffer als „rechts“ verbellt?

„Jetzt zensieren wir also schon Kunst? Was ist los? Es ist doch nur ein Film. Wenn er Euch nicht gefällt, dann schaut ihn eben nicht.“

„Wir leben in einer gefährlichen Zeit, wenn Bücher und Filme verbannt werden. Das macht mir Angst.“

Ich schätze, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Romanvorlage von Margaret Mitchell nur noch mit „Erläuterungen“ zu haben sein wird. Oder die Verlage nehmen sie ganz aus dem Programm, dann natürlich zuerst bei uns, ganz klar! So wie Pippi Langstrumpf und Die kleine Hexe  kultursensibel bearbeitet wurden. Dass die bisherigen Ausgaben nicht sofort im Feuer gelandet sind (woher nur plötzlich diese Bilder im Kopf?) ist bestimmt nur der Feinstaubbelastung geschuldet, die den linksgrünen Kulturvernichtern Sorge bereitet.

Aber angeblich ist das ja alles kein Problem und völlig normal. Man soll gefälligst ein bisschen grummeln und sagen „Ich will das aber nicht“ und alles ist wieder gut, nicht wahr?

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Jurassic Park und ein verschwundenes Buch

Jurassic Park und ein verschwundenes Buch

Mal sehen, ob ich den Bogen kunstvoll gespannt bekomme! Wer den Film kennt, erinnert sich vielleicht an Ian Malcolm, den Chaosforscher, der vom Parkgründer John Hammond engagiert wird, um die Ungefährlichkeit des Dino-Parks zu bestätigen. Malcolm ist zwar fasziniert, was Hammond geschaffen hat, als rational und geradeaus denkender Mensch und Wissenschaftler hat er aber ganz natürliche und nachvollziehbare Einwände gegen das Projekt, weil es seiner Meinung nach nicht funktionieren kann. „Die Dinos hatten ihre Chance“, sagt er beim gemeinsamen Essen mit den anderen Gutachtern. Weiter meint er sinngemäß, man setze Lebewesen, die man nicht kontrollieren könne, weil man so gut wie nichts über sie wisse, in eine Welt, die nicht für sie geschaffen sei. Später, als während der ersten Rundfahrt aufgrund eines korrupten Mitarbeiters der Strom ausfällt, der T-Rex ausbricht und Jagd auf die Menschen macht (was ja seinem Naturell entspricht), sagt Malcolm jenen Satz, auf den ich hinaus möchte:

„Oh Mann! Wie ich es hasse, Recht zu haben!“

Gestern, noch im Büro, sagte ich denselben Satz leise vor mich hin, als ich erst folgende Nachricht las …

http://www.focus.de/panorama/welt/bluttat-bei-freiburg-mann-toetet-frau-und-vierjaehriges-kind_id_7410513.html

… und dann nach der Recherche erfuhr, dass es sich – mal wieder – um jemanden handelt, der – ja, wie drücke ich mich nur in einer nicht so „starken Sprache“ aus – noch nicht so lange hier lebt … kein Einheimischer ist …

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3696093

Okay, dass solcher Abschaum in der allgemeinen Presse immer wieder als „Mann“ oder „Jugendliche“ bezeichnet werden, ist ja nix Neues. Alexander und Anton werden da schon mal eher beim Namen genannt, nicht so Ali und Achmed. Egal, jedenfalls hab ich laut gelacht, als ich meine bösen, bösen Vorurteile bestätigt sah und da erinnerte ich mich an Malcolms Satz aus dem Film. Auf die sonstigen Parallelen, die mir einfallen, wenn es um Individuen geht, die schlicht und ergreifend in einer zivilisierten Gesellschaft fehl am Platze sind, will ich gar nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen.

Achja, etwas später am Tag geschah ein Mord in einem Supermarkt in Hamburg-Barmbek. Ein Toter, mehrere Verletzte nach einem Messerangriff unter „Allahu Akhbar“-Gebrülle.

Aber das nur am Rande. Einzelfall eben.

Die Hauptsache ist ja, dass das ehemalige, selbsternannte „Sturmgeschütz der Demokratie“, nämlich der Spiegel, starksprachlich auch „Lügel“ oder „Spargel“ genannt, ein unliebsames Buch von seiner eigenen Bestsellerliste entfernt hat. Es handelt sich dabei um Finis Germania des verstorbenen Historikers Rolf-Peter Sieferle. Ich habe es selbst noch nicht gelesen, dafür aber die ausführliche Besprechung von Roger Letsch auf der Achse des Guten. Ich werde es mir noch besorgen, keine Frage, aber auch in diesem Fall, als der erste Sturm der Entrüstung über das Buch hereinbrach, habe ich mir starksprachlich gedacht, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der linksverstrahlte Spiegel, dessen Herausgeber ja auch der Meinung ist, die Ereignisse in Schorndorf wären „aufgebauscht“, ein unliebsames, weil unbequemes Buch von der Bestsellerliste streicht.

„Oh Mann, wie ich es hasse, Recht zu haben!“