Rezension – „Kontrollverlust“

Demnächst werden hier mal wieder ein paar mehr Rezensionen kommen. In der letzten Zeit hab ich wieder ein bisschen mehr gelesen, auch wenn dafür neben Job und Haushaltsgedöns kaum Zeit bleibt. Ich habe jetzt endlich mal „Kontrollverlust“ von Thorsten Schulte zuende gelesen, das ich hier schon mal erwähnt hatte.

Das Motto von Thorsten Schulte und seiner Kollegen von der tatsächlich investigativen Zunft ist auch dieses Buch betreffend „Fakten, statt Postfaktisches“. Das Buch ist im  – natürlich – „umstrittenen“ Kopp-Verlag erschienen. Für viele Medien ist dies bereits ein Grund, über das Buch nicht zu berichten. Angeblich würden ja bei Kopp unseriöse Autoren veröffentlichen, allerdings sind Autoren wie Hans-Peter Bartels, ehemaliger Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, oder Bruno Bandulet, der Chef vom Dienst der Zeitung „Welt“ und Mitarbeiter des ehemaligen Bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß nicht wirklich als „unseriös“ zu bezeichnen, es sei denn, man gehört einem gewissen Spektrum an, das Tatsachen geflissentlich aus dem Weg geht. Und diese Fakten haben es in sich. Wenn man sich die hier geschilderten Zitate, Daten und Belege vor Augen führt, dann ist es einem kaum mehr möglich zu glauben, dass die Flüchtlingskrise sozusagen wie ein nicht zu verhinderndes Erdbeben über uns hereingebrochen ist. Man kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass diese Flüchtlingsschwemme von unseren Eliten bewusst produziert wurde. Als Hauptakteur ganz vorne mit dabei Angela Merkel. Bestehende Gesetze, wie beispielsweise das Dublin 2 Abkommen, was das alles hätte ganz einfach verhindern können, wurden bewusst ignoriert, andere einfach außer Kraft gesetzt. Wenn 20 Meilen vor der libyischen Küste 2.000 Männer von EU Schiffen aufgenommen werden und ins 480 Kilometer entfernte Italien verschifft werden, wird uns Wählern dies als „Seenotrettung“ verkauft. Schulte schreibt auch über den bevorstehenden Ansturm durch den Familiennachzug, der unmittelbar nach der Bundestagswahl geplant ist, denn laut unserer Bundesregierung stellt dieser „keinen Flüchtlingszuzug dar“. Wie aktuell er die Dinge vorausgesehen hat, lässt sich derzeit in den Medien verfolgen

Auch warnt er eindringlich vor der geplanten Abschaffung des Bargelds und veranschaulicht einem deutlich, dass dies die Vernichtung der Freiheit und die totale Kontrolle eines jeden Einzelnen von uns bedeutet. Sodann wäre jeder Geldfluss bis ins kleinste Detail nachvollziehbar.

In seiner Eigenschaft als Wirtschaftsexperte verdeutlicht Thorsten Schulte, dass die Fehlkonstruktion des Euro, die globale Verschuldungsorgie und die Politik der EZB ganz Europa unweigerlich in ein wirtschaftliches und finanzielles Chaos stürzen wird.

Das Buch zeigt einfache Lösungswege auf, wie man sich, seine Familie und sein Vermögen schützen kann, und somit vielleicht zu den wenigen Gewinnern der kommenden Krise gehören wird. Wobei dieses Kapitel m. E. nur für die wirklich betuchten interessant wird. Für normale Nine-to-Five-Arbeitnehmer gibt es in der Regel nicht viel, was sie in Sicherheit bringen müssten. Die haben eher Angst um ihre Arbeitsplätze, auch so ein „Erfolg“ der Regierigen. Das Buch ist für jeden aufrichtigen und Werte schaffenden Menschen sicherlich eine harte Kost, jedoch ein Muss für jeden, der lieber jetzt noch seine Augen zum Sehen benutzen möchte, als später zum Weinen. Leider werden es jedoch – so meine Vermutung – nur diejenigen lesen, die ohnehin informiert und mit gesundem Menschenverstand durchs Leben gehen. Alle anderen, die es nicht sehen WOLLEN, werden es auch nicht lesen.

Ein weiterer, interessanter Aspekt: Außer aus der Ecke der faschistischen Antifa soll Schulte auch Drohungen aus islamistischen Kreisen erhalten haben. Was ist also so gefährlich an diesem Buch und dem Autor? Könnte es sein, dass er in dieser Hinsicht genauso unwiderlegbare Tatsachen erläutert, wie der leider viel zu früh verstorbene Udo Ulfkotte?

Am brisantesten an Schultes Buch ist wahrscheinlich das Kapitel über die andere Seite von Angela Merkel. Es geht hier nicht nur um Merkels Machtmissbrauch als Bundeskanzlerin, sondern auch um dunkle Stellen ihrer DDR-Vergangenheit. Vielleicht geht er in der Hinsicht tatsächlich ein bisschen weit. Ich sage bewusst „vielleicht“, denn mittlerweile ist dieser Person wirklich alles zuzutrauen! Möglicherweise war dies auch der Beweggrund für Thorsten Schulte, der als ehemaliges CDU-Mitglied aufgrund der Merkel-Politik aus der CDU ausgetreten ist.

In einem Interview wird Schulte wie folgt zitiert: „Sind denn alle, die sich Gedanken machen über dieses Land und seine Zukunft nur noch rechtsextrem?“

Wenn man Leute, die für mehr Sicherheit, Grenzkontrollen und gegen Gewalt demonstrieren, so bezeichnet, dann lautet die Antwort Ja.

Und das ist nicht nur schlimm, sondern bedeutet Kontrollverlust über die eigene Denkweise!

Kontrollverlust

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Foxtrot Uniform Charlie Kilo

Foxtrot Uniform Charlie Kilo

In meinem zweiten Roman „Sturmfahrt“ besucht Tom die Mutter seines verschwundenen Freundes Kai auf Helgoland, um dort vielleicht Hinweise zu finden, wo er sich aufhält. Als er dort dessen Zimmer betritt, fällt ihm ein Poster auf, das die Erdkugel zeigt, quer darüber mit dickem Filzschreiber „crazy“ geschrieben. Zudem stehen in den vier Ecken des Bildes die obigen vier Worte.

Kai hat sich letzten Endes von der Zivilisation – mehr oder weniger – abgewandt, weil er mit dem fortschreitenden Wahnsinn gewisser Menschen nicht mehr zurechtkommt.

Vielleicht habe ich Kai erfunden, weil ich immer öfter gerne seinen Mut hätte, einfach in die Wälder zu verschwinden, um diesem alltäglichen Irrsinn zu entfliehen?

Dabei geht es mir gut! In jeder Hinsicht. Ich bin gesund, hab einen sicheren Job, verdiene gut, bin von netten Leuten umgeben und hab meine Ruhe. Und dann schlag ich eine Zeitung auf oder starte das Internet, lese Blogs und Facebook und dann ist es wieder da, dieses Gefühl von Foxtrot Uniform Charlie Kilo.

Auf einer „Demo“ durften vor einiger Zeit „Aktivisten“ (Palästinenser) ungestraft „Juden ins Gas“ brüllen und Israel-Fahnen verbrennen, fast jeden Tag finden mittlerweile Messerattacken statt, sexuelle Übergriffe auf Frauen und Mädchen, Einbrüche in Wohnungen, die schon kaum mehr gezählt werden, Rettungskräfte werden von „Mitbürgern“ tätlich angegriffen, wenn sie zu Einsätzen kommen … ach ja, nicht zu vergessen darf man uns ebenso ungestraft als „Köterrasse“ bezeichnen.

Das ist die eine Seite.

Und dann gibt es diejenigen, die sich das nicht mehr bieten lassen wollen, die ihre Töchter Mia, Maria, Mireille, Keira oder ihre Söhne Jonny und Daniel geschützt sehen wollen, die sich zuhause nicht verbarrikadieren wollen, die abends unbehelligt durch die Stadt laufen wollen und die nicht durch „Mitbürger“ im Auto mit der Axt angegriffen werden wollen.

Und es gibt die Publizisten, Schriftsteller, Verlage und Politiker, die diese Vorgänge thematisieren, Bücher schreiben, Reden halten, Demos organisieren  – nein, halt, das sind dann ja „Aufmärsche“! – auf die Tagesordnung bringen und dagegen ankämpfen wollen.

Das sind dann „die Rechten„!

Das sind dann „die Bösen„!

Das sind dann „Hetzer“ und „Spalter„!

Ist „Crazy“ für diese absolut kranke und durch und durch weltfremde Sicht der Dinge überhaupt noch angemessen oder verharmlost es das Ganze nicht eher?

Aktuell haben wieder „Aktivisten“ auf der Buchmesse in Leipzig randaliert, Stände belagert, Lesungen und Vorträge gestört. Letztes Jahr in Frankfurt war ich mittendrin und war einfach nur entsetzt. Nicht nur entsetzt über die linken Krawallmacher – zu mehr, als zu Krawall sind die ja nicht in der Lage – sondern auch über die Haltung von Buchmesseleitung und Politiker, die so etwas mehr oder weniger offen gutheißen. Auf Facebook hat das ein Kommentator sehr treffend zusammengefasst:

Der „Betreuungswahn“ der Linken, die aus der Position der herrenmenschlichen Überlegenheit immer was zum Kümmern brauchen, um sich die eigene moralische Erhabenheit bestätigen zu können, ist eine pathologische Störung. Dieses Zur-Schau-Stellen des „Sich Kümmerns“ ist eine perfekte Tarnung für neurotische Defekte, gilt doch diese vorgeblich altruistische Handlungsweise als bunt-gesellschaftlich hoch anerkannt und lobenswert. Hintergründig geht es jedoch um das Stopfen des eigenen, seelischen Hungers, des eigenen Bestätigungsmangels.

Wie zum Teufel kann man Leute, die mehr Sicherheit für sich und ihre Familien und Mitmenschen fordern, als „Rechtsextrem“ bezeichnen? Wie geht das? Wie muss man dazu innerlich gestrickt sein? Wie realitätsfern? Und vor allem, wieviel Hass auf die eigene Identität, auf das eigene Land, ja, wieviel Hass auf sich selbst muss jemandem innewohnen, der sich derartig äußert?

Ich weiß nicht, ob ich mich jemals überwinden werde, an einer solchen Demo wie in Kandel teilzunehmen. Eigentlich dürfte sich die Frage gar nicht stellen und meine absolute Hochachtung geht an die Organisatoren und Teilnehmer, um deren Nervenstärke ich sie restlos beneide. Ich bekomme schon beim Ansehen des Livestreams feuchte Hände, wenn ich sehe, wie Linksgestörte in Berlin den Frauenmarsch zum Aufgeben zwingen und offenbar sogar die Polizei nicht in der Lage (oder Willens) ist, die Störer zu beseitigen.

Wenn ich zudem nämlich sehe, welche Ignoranz ihnen von Seiten der verantwortlichen Politiker entgegengebracht wird, vor allem welche Verachtung, dann würde ich eher dazu tendieren, zu sagen: Tut Euch das nicht an, schützt Euch, Eure Häuser und Eure Angehörigen nach Kräften, klärt Eure Kinder auf, von welchen „Mitbürgern“ die wirklichen Gefahren ausgehen, haltet Euch fern von ihnen und lasst doch dieses Land einfach im Chaos versinken. Vielleicht entsteht aus den Ruinen und der Asche etwas Neues.

Aber auch diese Haltung ist falsch und tut schon beim Schreiben weh. Was letztendlich bleibt, ist hilflose Wut.

Foxtrot! Uniform! Charlie! Kilo!

Freie Rede, kurzer Sinn …

Freie Rede, kurzer Sinn …

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Frei.Wild

Frei.Wild

Die Südtiroler Rockband Frei.Wild ist bekannt für ihre deutlichen Texte. Damit heben sie sich angenehm aus der Masse der weichgespülten Alle-haben-sich-sich-lieb-und-wir-sind-doch-alle-Regenbogen-Musiker hervor. Klar, dass sich gewisse Kreise genötigt sehen, dagegen vorzugehen. Von Büchern kennen wir das ja schon. Ausgeladene Redner, wie z. B. Rainer Wendt, dessen faktenbasierte Ausführungen ebenfalls nicht gern gehört werden, ergänzen das traurige Bild.

Nun hat wieder einmal eine Grüne eine Kostprobe ihres Demokratieverständnisses und vor allem ihres geistigen Horizontes gegeben. Kai Wargalla (33) aus der Bremer Bürgerschaft. Sie empfindet die Musik von Frei.Wild als „Rechtsrock“. Ok, das empfindet sie so. Natürlich zeugt das von kompletter Unwissenheit, aber das verwundert ja nicht wirklich, sind doch so manche Äußerungen von Grünen und Linken geprägt davon. Wobei, für diese Knalltüten ist ja generell alles, was nicht ihrer Meinung entspricht, ungeprüft „rechts“.

Wargalla: „Ich finde, dass ‚Frei.Wild‘ in ihren Songtexten Grenzen überschreitet. Es geht uns nicht um ein generelles Verbot. Doch man muss sich im Einzelfall angucken, welche Bands man auftreten lässt.“

Neeeeiiin, es geht nicht um ein Verbot!!!! Niiee nicht! Tschuldigung, muss mir mal eben die Lachtränen aus den Augen wischen. Eine Grüne, die behauptet, etwas nicht verbieten zu wollen, ich schmeiß mich weg!

„Man“ muss sich also angucken, wen man auftreten lässt, soso! Und wer ist „man“? Am liebsten doch Frau W. aus B. an der W., nicht wahr? Ach, wie schön wäre es doch, wenn Frau W. qua Unterschrift aussortieren dürfte, welche Band spielen, welcher Redner vortragen und welche Bücher in Buchhandlungen vorhanden sein dürfen und welche eben nicht. Weiter fabuliert sie:

Denkbar wäre, Künstlern im Vorfeld eine Neutralitäts-Vereinbarung unterschreiben zu lassen

Und wenn sie das nicht tun? Wenn sie sich auf künstlerische Freiheit berufen und nachweisen können, dass kein einziger ihrer Texte irgendeine herbeifantasierte „Grenze“ überschreitet? Dürfen Sie dann trotzdem nicht auftreten?

Philipp Burger, Frontmann von Frei.Wild hat sich auch schon dazu geäußert. Zum x-ten Mal sieht er sich genötigt, den Schwachsinn von solchen Zensur-Trullas zu kommentieren.

„Absolut lächerlich. Es geht im Grunde ja seit Jahren so und jedes Mal denken wir uns, wieso machen die sowas? Wer berät solche Leute, gegnerische Parteien? Grüne wollen „Frei.Wilds Konzerte verbieten lassen“, wollen “Frei.Wilds Texte indizieren lassen“,  „gegen Frei.Wild auf die Straße gehen lassen“, „Schüler in Schule vor Frei.Wilds Texte warnen lassen“…

… was mir bei vielen Grünen in vielen Ländern auffällt, es gibt natürlich auch andere Beispiele, ist die Tatsache, dass es, wenn es um ihre Haltung, ihre Meinung und ihre Aktionen geht NUR Freiheiten geben soll. Bei anderen aber, Ihnen nicht so sympathischen Kontrahenten, soll und muss aber sofort auf die Verbotsknöpfe gedrückt werden. Man muss fast von einer mir nicht wirklich einzuordnenden Scheinheiligentruppe sprechen, mit einer mir schleierhaften Haltung. Immer im Krieg gegen das vermeintlich Böse und Ungerechte, auf der anderen Seite aber immer an forderster Front zum Zündeln und Anstacheln.

Quelle: unsertirol24

Besser kann man diesen links-grünen Wirrsinn kaum auf den Punkt bringen. Bei linksextremen Bands wie „Feine Sahne Fischfilet“, haben sie die Probleme nicht. Klar, Frei.Wild singen von Liebe zur Heimat. Geht gar nicht! Die anderen singen sowas:

„Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen/
Und schicken den Mob dann auf euch rauf/
Die Bullenhelme – sie sollen fliegen/
Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein/
Und danach schicken wir euch nach Bayern/
denn die Ostsee soll frei von Bullen sein“

DAS sind doch mal nette Jungs, oder? DA freuen sich die links-grün-Verorteten, DAS entspricht doch eher deren Gesinnung! DIE kriegen doch sofort eine Auftrittsgenehmigung, aber sowas von!!! Immerhin bekamen sie ja auch schon eine Bühne in der Tagesschau offenbar ungeachtet der Tatsache, dass sie schon mehrfach im Verfassungsschutzbericht des Landes Mecklenburg-Vorpommern stand. Im Gegensatz natürlich zu Frei.Wild, aber wen schert das schon?

Wir reiten in den Untergang: (Text von Philipp Burger)

Nichts als Richter
Nichts als Henker
Keine Gnade und im Zweifel nicht für dich
Heut‘ gibt es den Stempel, keinen Stern mehr
Und schon wieder lernten sie es nicht
Und sagst du mal nicht
Ja und Amen
Oder schämst dich nicht für dich
Stehst du im Pranger der Gesellschaft
Und man spuckt dir ins Gesicht
Und ganz vorne stehen die Ärsche
Unterm großen Heiligenschein
Liebevoll und Solidarisch
Treten sie lustvoll in dich rein

So, so, so
So fing alles an
Und wir reiten wieder
In den Untergang
So, so, so
So fing alles an
Weil wir es nicht verstehen Werden wir die Welt
In Tränen sehen

Die, die jagen sind die,
Die klagen
Die, die hassen bleiben die Prediger der Massen
Im Gleichschritt
Blind verdummtes Schreien
Stereotyp Kopien bis in die letzten Reihen
Und schreit dann einer
Feuer frei
Wird durchgeladen und geschossen
Und erst gar nicht hinterfragt
Was hat der
Überhaupt verbrochen
Wenn die Masse das so meint
Dann sind wir alle
Schnell dabei
Dann ist das Frei.Wild, und
Von vorne herein
Immer vogelfrei
Hätte ich das gewusst
Hätte ich reagiert
Dass da was falsch bei denen
Hätte ich sehr schnell kapiert
Wie kann man nur?
Und weshalb ist
Das alles passiert ?
Keine Ahnung, die liefen
Doch so koordiniert
Dabei war es ganz anders,
Die waren gerne dabei
Manche führten, manche folgten
So rief man Kriege herbei
Blindes Handeln
Und Verurteilen
Nichts bezweifeln
Und hinterfragen
Ist des Lemmings Gebot
Zusammen ab in den Tod

Quelle

Hervorhebungen von mir, obwohl man den ganzen Text markieren könnte!

Bildquelle

 

Sieg auf ganzer Linie

Sieg auf ganzer Linie

… natürlich nicht für den gesunden Menschenverstand. Das wäre ja auch zu einfach. Nein, natürlich haben die Political Correctness und ihre selbsternannten Tugendwächter es geschafft, dass das Gedicht nun tatsächlich entfernt wird.

Man kann sich echt nur noch an den Kopf greifen.

Nun die überraschende Wende: Die Hochschule will das Gedicht doch übermalen. Der Akademische Senat beschloss am Dienstag mehrheitlich, dass ab Herbst 2018 die neue Poetik-Preisträgerin Barbara Köhler mit Verszeilen auf der Hauswand zu Wort kommen soll. Künftig soll alle fünf Jahre der Text eines neuen Poetik-Preisträgers an die Fassade der Hochschule im Stadtteil Hellersdorf gepinselt werden.

Ganz sicher wird das neue Gedicht, bzw. die folgenden, ausführlich auf seine PC-Tauglichkeit geprüft. Wort für Wort. Satz für Satz. Kontext für Kontext. So wie sich das gehört heutzutage, nicht wahr?

Wenn ich mir vorstelle, was für völlig bescheuerte Denkweisen an manchen (?) Hochschulen bzw. deren Schaltstellen vorherrschen, wird mir Angst und Bange vor der sogenannten Elite, die da heranwächst und irgendwann mal Führungspositionen besetzen soll.

Ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr erlebe!

Quelle: SPON