Ich hatte erst erwogen, den Artikel mit „Kauft nicht bei Juden“ zu betiteln, aber das erschien mir dann doch zu reißerisch. Also entschied ich mich für eine abgewandelte Version eines Filmtitels mit Bud Spencer und Terence Hill, den Helden meiner Kindheit. Kämpfer für das Gute und für Gerechtigkeit. Obwohl gegen das, was derzeit passiert, nicht einmal Buds legendäre, krachende Ohrfeigen etwas ausrichten würden.

Erst waren es „nur“ Bücher, die von politkorrekten, linksverstrahlten Hirnen auf böse Wörter hin durchforstet wurden und sicher noch weiterhin werden. (Siehe dazu vorherigen Artikel)

In Berlin hat es jetzt eine ganze Buchhandlung erwischt.

Von Linken in die Knie und zur Aufgabe gezwungen. Öffentlich auf mieseste Art und Weise denunziert und an den Pranger gestellt. Das Vergehen der beiden jungen Ladeninhaber: Sie haben es gewagt, zu einem Diskussionsabend über den rechtsradikalen italienischen Philosophen Julius Evola (1898-1974) einzuladen.

Ja genau! Richtig so!, hört man die „anständigen“ Linken lamentieren. Das geht ja gar nicht! Das dürfen die nicht! Beschmiert ihre Wände, werft ihre Scheiben ein und vor allem: Sagt allen Kunden, dass sie da nie wieder einkaufen dürfen, sonst … !

Das Pikante an der Sache: Die beiden Besitzer sind Juden.

Aber das ist den Linken in Neukölln (und sonstwo)  ja scheißegal. Sie sind des Faschismus verdächtig und damit auszumerzen.

Markus Vahlefeld dazu auf der Achse:

Egal wie kritisch der Diskussionsabend hätte ablaufen sollen, allein die Tatsache, dass ein Denker des Faschismus im Berlin des Jahres 2017 auf der Tagesordnung steht, führt dazu, dass ein Buchladen von den staatlich geförderten Antifas als „faschistischer Buchladen im Herzen Berlins“ angeprangert werden und die verängstigte Kundschaft verlieren kann. (Quelle)

Die beiden jungen, israelischen Buchhändler haben also aufgegeben. Sie sind im Berlin des Jahres 2017 nicht mehr erwünscht. Die Linken haben es also wieder mal geschafft. Und ich muss mir eine „starke Sprache“ nachsagen lassen, wenn ich mich über sowas bis ins Mark empöre und mir hier Luft mache? Ich soll tolerant sein?

Markus Vahlefeld:

Was wie eine linke Denunziantenklapsmühle mit der Gruppendynamik einer Hexenjagd wirkt, wird von der Mitte der Gesellschaft mit einer Mischung aus Desinteresse und Genugtuung zur Kenntnis genommen, sichert es doch jene viel gerühmte „Mitte“, die sich historisch immer schon aus Feigheit speiste. „Wehret den Anfängen“ wird dann immer erst gerufen, wenn es lange schon zu spät ist.

 

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17 Gedanken zu “Die linke Hand des Teufels

  1. Da haben Sie ja wieder ein extremes Beispiel, für Ihren „Linkenhaß“ gefunden, der auch mich immer wieder sprachlos macht und zum Kopfschütteln bringt, wenn Sie da bewußt oder unbewußt mit dem Feuer spielen und ich nicht so ganz verstehe, warum Ihnen das Provozieren so große Freude macht!

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    1. ICH spiele mit dem Feuer??? Mich macht der Hass der Linken auf unser Land und unsere Werte nicht minder sprachlos und dass Sie das nicht verstehen, ist mir völlig klar. Und es ist nicht „ein“ extremes Beispiel, sondern eines von Unzähligen. Von einem werden in Hamburg gerade noch die Trümmer beseitigt. Kein Wort des Bedauerns Ihrerseits, dass eine Buchhandlung wegen linker Hetze schließen muss. Das ist echt traurig!

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  2. Dann sollten Sie vielleicht doch aufs Volksstimmefest gehen, bei dem man sicher kein Schleudertrauma bekommt und nur beim Kasperltheater lachen muß, aber einen Einblick jenseits von den Rechts- und Linksextremen und vielleicht auch eine Ahnung, wie die Realität wirklich ist!

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    1. Hm, ich glaube, so langsam komme ich dahinter. In Ihrer Welt beschränken sich „die Linken“ auf die Autoren und besucher dieses kleinen Festes. Klar, dass man dann den Blick auf die sonstigen Auswüchse linker Ideologien verliert.

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    1. Liebe Frau Jancak, die Buchhandlung wurde geschlossen, weil die Kunden aufgrund der linken Hetzkampagne verunsichert wurden und nicht mehr hingegangen sind. Genaues Lesen hilft! Aber was weiß ich schon, nicht wahr …?

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  3. Ja, das hilft und dann noch am Boden der Realität bleiben, als selbst in Richtung rechts zu hetzen und sich dabei Verlieren und vielleicht sogar noch die realen Gesetze und die der Anständigkeit zu übertreten!

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  4. Da braucht man vielleicht nur Ihre letzten zwei Artikeln und Ihre Vergleiche mit dem dritten Reich (Kauft nicht bei Juden), Bücherverbrennung und Zensur, wenn jemand nicht will, daß in einem Buch, das Wort „Negerkönig“ steht, nehmen, die meiner Meinung nach sehr sehr nahe an der Grenzverletzung liegen, denn der Wunsch, in einem Buch das Wort „Negerkönig“ zu streichen, ist nicht gleich eine unerlaubte Zensur, auch wenn es, wieder meiner Meinung, nach besser wäre, in einer Neuauflage zu schreiben „Die verwendeten Wörter und die Ortographie entspricht dem damaligen Sprachgebrauch und stellen in keiner Weise eine Diskrimierung dar!“, statt den „Negerkönig“ in einen „Südseekönig“ zu verwandeln.
    Aber auch hier denke ich, sollten Sie mehr Toleranz üben und zu verstehen versuchen, daß junge Schwarze vielleicht nicht das Wort „Negerkönig“ in Ihrer“ Pippi“ haben wollen, weil sie den damaligen Sprachgebrauch nicht kennen, während ich mit einer „Negerpuppe“ aufgewachsen bin, als gleich „Zensur!“ zu „schreien und bezüglich Buchhandlung mit Vergleichen aus dritten Reich kommen und ein Satz wie „Kauf nicht Juden!“, fällt doch unter Wiederbetätigung oder nicht?

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    1. 1. Die Ladeninhaber sind Juden, die Linken haben sie denunziert, worauf niemand mehr bei ihnen gekauft hat.
      2. Die alten Pippi-Ausgaben mit den unerwünschten Wörtern sollten tatsächlich erst verbrannt werden, bis man sich zum schreddern umentschieden hat. Wo da der Unterschied sein soll, erschließt sich mir nicht.
      3. Wörter aus Klassikern zu streichen, weil sie einer bestimmten Klientel nicht zusagen, IST nichts anderes als Zensur.
      4. Tun Sie uns beiden einen Gefallen und hören Sie bitte mit dieser enervierenden Forderung nach „Toleranz“ auf. Es wird langweilig.
      5. Freuen Sie sich auf das, was ich als Nächstes thematisieren werde 😉

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  5. Dann müssen Sie aufhören bei solchen Themen mit dem Feuer zu spielen, denn ich gehöre zu denen, die darauf antworten, weil ich offenbar so „naiv“ bin, zu glauben, daß ich damit etwas bewirken kann!
    Aber bei einer anderen Diskussion sind wir darauf gekommen, daß Artikel im Internet öffentlich sind und man daher aufpassen muß, was man schreibt, weil sie auch von anderen, als von gutmeinenden Psychologinnen gelesen werden können!

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    1. Auweia, jetzt krieg ich aber Angst! Aber ja, Sie haben recht. Man muss/sollte tatsächlich aufpassen, was man schreibt. Wenn Sie sich jedoch schon an diese unsere Diskussion erinnern, dann doch bitte auch korrekt. Im Gegensatz zu Ihren seinerzeitgen Äußerungen kann ich nämlich meine durch Quellen verifizieren. Sie hingegen hatten – „glaube ich“ – haltlose Behauptungen in die Welt gesetzt. Da ist dann doch ein klitzekleiner, aber markanter Unterschied, nicht wahr? 😉

      Ich spiele mit dem Feuer? Ich lach mich schlapp … 🙂

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  6. Ja, aber eine Schwalbe läßt sich nicht gleich mit einem ganzen Sommer vergleichen und ich habe damals geschrieben, daß ich eingereifen würde, wenn jemand von der Pegida (oder auch wer anderer) einer Frau das Kopftuch herunterreißen würde und das würde ich auch tun, habe es aber noch nicht, weil es bisher nicht nötig war, beziehungsweise habe ich bei Sigrid Löfflers Ausspruch bezüglich „Ein wenig Leben“ das Wort „lesen“ statt „rezensieren“ verwendet, eigentlich beides nicht strafbar, „Hanser“ hat mich auch noch nicht geklagt und hier begnüge ich mich zu schreiben, daß ich Ihre Versuche die „Linken“ mit dem „Dritten Reich“ gleichzusetzen, unerträglich finde, wie das die anderen sehen, wird sich ja erweisen, wenn das außer mir noch jemand lesen sollte und bis dahin können Sie gerne lachen, wenn Ihnen nichts Besseres einfällt!

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    1. Och, wissen Sie, wenn ich alles aufzählen würde, was ich hierzulande „unerträglich“ finde, würde WordPress wahrscheinlich mit einem satten Knall implodieren. Daher beschränke ich mich auf die drei Themen, die bei mir obendrüber stehen. Dass Sie keine Zusammenhänge erkennen, selbst wenn sie Ihnen ins Kreuz springen würden, weiß ich. Aber glauben Sie nicht, dass ich deswegen aufhöre, Dinge anzuprangern und sie natürlich auch zu belegen. Ob das sonst noch jemand liest, ist mir übrigens ziemlich wurscht. Ich heische nicht so verzweifelt nach Öffentlichkeit 🙂

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