Es geht weiter …

In den vergangenen Urlaubstagen war endlich mal wieder Zeit, an der neuen Geschichte weiterzubasteln. Eigentlich sind die Tage ja viel zu kurz. Kaum setzt man sich hin, liest das bereits Geschriebene nochmals durch, recherchiert im Netz und hat knapp eine Seite geschafft, wird’s draußen schon wieder dunkel und man wundert sich, wo die Zeit plötzlich hin ist. Erschwerend kommt hinzu, dass man, je länger die Unterbrechung dauert, umso schwerer wieder in die Story hinein findet. Ist man dann aber erstmal wieder drin, flutscht es nach kurzer Zeit. Insofern bin ich guter Dinge, dass es jetzt einigermaßen kontinuierlich weiter geht. Zumal das Genre einem ja so ziemlich alle Möglichkeiten bietet, sich auszutoben.

Ein Professor, der sich mit Parapsychologie beschäftigt, untersucht mit fünf seiner Studenten, von denen zwei ihrerseits über Psi-Kräfte verfügen, eine Villa, in der es spukt, nicht ahnend, was sie mit ihren Aktionen heraufbeschwören.

Böser Mensch der ich bin, fallen mir da ganz spontan Parallelen in der Gegenwart ein.

Aber davon ein andermal. Vielleicht.

Dann bin ich ja seit ein paar Tagen bei Facebook. Irgendwie hab ich mich bislang davor gesträubt. Nicht, dass ich es aus irgendeinem Grund verteufelt hätte, mir war nur nicht ganz klar, was ich da soll. Eigenbrötler, der ich bin,  erzähle ich ja ohnehin nicht gerade viel von dem, was ich mache. Einfach aus dem Grund, weil kaum was  Nennenswertes passiert. Es hat sich aber gezeigt, dass so ein bisschen Vernetzung vielleicht gar nicht soo schlecht ist. Bisschen lesen, was andere so schreiben, deren Erfahrung mit Selfpublishing, deren Themen, Genres, Erfolge, Misserfolge usw. Dann noch die Möglichkeit, das eigene Schaffen ein bisschen zu verbreiten, Artikel, Links usw. zu teilen, zu kommentieren.

Doch, hat was.

Mein Mittagessen werde ich garantiert trotzdem niemals posten! Irgendwo isses ja auch mal gut.

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7 Gedanken zu “Es geht weiter …

    1. Ich schätze, das funktioniert, wenn man seine Zeit einteilen kann. Wenn man um halb Sechs aufsteht, um halb Sieben wegfährt und selten vor 18.00 zurück kommt, ist unter der Woche denkbar wenig Zeit. Bleibt nur das Wochenende und da werde ich nach Möglichkeit jetzt auch dranbleiben.

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  1. Dann viel Glück, Ausdauer und Erfolg dazu.
    Ich bin natürlich neugierig auf welche Aktionen der Professor und die Studenten kommen werden.
    Man kann ja ein paar Leichen im Keller finden, den Teufel heraufbeschwören und bezüglich der Gegenwart, könnten sich vielleicht ein paar Flüchtlinge in dem Keller verstecken oder Terroristen ihre Versammlungen abhalten, aber wie kommt das dann mit dem Übernatürlichen und der Parapsychologie zusammen?
    Spannend sich vorzustellen, wie die dann von den Gespenstern der Vergangenheit oder der Gegenwart, sowie der Zukunft, gestört werden könnten.
    Ich warte also mehr darüber zu hören, vielleicht geben Sie ein paar Leseproben, denn ich denke, das Interessante am Bloggen ist ja auch, daß man sich über seine Schreibfortschritte und Schreiberfahrungen austauschen kann, zumindestens benütze ich das „Literaturgeflüster“ gern als Plattform dazu.

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    1. Hallo Frau Jancak!

      Hatten Sie nicht mal erwähnt, Humor sei nicht so Ihre Stärke? jedenfalls hab ich bei Ihrem Kommentar herzlich gelacht. Flüchtlinge in einer Horrorgeschichte, das hätte in der Tat Potenzial! Allein über 2016 verteilt, kämen da 174438 einzelne Horrorgeschichten zusammen! Uff, das ist verdammt viel Stoff … 🙂

      Sagen wir es mal so, ich mag einfach Geschichten übers Übernatürliche, Geister, Spuk, Dämonen und so weiter. Was Ihnen da vorschwebt, ist vermutlich eine Verquickung mit Sozialkritik. Und das ist nun so gar nicht meins. Zudem bin ich eher ein Eigenbrötler beim Schreiben, soll heißen, Leseproben wird es vielleicht geben, wenn es fertig ist. Ich finde es aber durchaus gut, wenn andere ihre Sachen zur Diskussion stellen, wenngleich ich dazu oft nicht viel sagen kann.

      Aber soviel kann ich verraten: Ein Keller kommt tatsächlich vor 🙂

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  2. War gar nicht so lustig gemeint, ich habe mich nur gefragt, was die Parallelen zur Gegenwart, die Sie ja erwähnten, sein könnten und da ist mir das eingefallen.
    Natürlich spannend, wenn Sie andere Einfälle dazu hatten, aber die haben Sie nicht verraten, also bleibe ich gespannt!

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    1. Ach so meinten Sie das! Tut mir leid, da hatte ich ja glatt für einen Moment Ladehemmung! Aber in der Tat, da lagen Sie gar nicht so falsch. Heutzutage wird oftmals Kräften Tür und Tor geöffnet – im wahrsten Wortsinn – deren Gefährlichkeit völlig unterschätzt wird. Und anstatt die Gefahr als solche zu erkennen, werden diejenigen – ebenfalls im wahrsten Wortsinn – verteufelt, die genau davor warnen. Verkehrte Welt …

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  3. Das ist wahrscheinlich auch der Unterschied zwischen uns, daß ich etwas Sozialkritisches daraus machen würde, aber einmal einen Teufel antanzen zu lassen, kann ja auch ganz lustig sein!

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