Gendergerechte Kinderbücher

Ein weiterer Beweis dafür, dass dieses ganze Links-Grün-Rote Gesockse in der Politik zu blöd ist, um ihr jeweiliges Logo in den Schnee zu pinkeln, zeigt ein Beispiel aus Österreich. Nicht dass es nicht genügend andere Beispiele dafür gäbe, aber hier geht es um Bücher, die nach einer Untersuchung der Fachhochschule St. Pölten, doch bitteschön gendersensibel aufzuarbeiten seien:

Der Ansatz der St. Pöltner Medienwissenschaftler ist, dass es zukünftig keine getrennten Zielgruppen, d.h. Mädchen oder Buben geben soll. Mädchen- und Bubengeschichten, Mädchen- und Bubenbücher sollen also laut gendersensibler Medienwissenschaft abgeschafft werden:

Zu den Leitlinien gehören unter anderem das Vermeiden einer getrennten Zielgruppenansprache für Mädchen und Buben sowie das Vermeiden der Verwendung geschlechtsspezifischer, insbesondere frauenfeindlicher, Klischees beim Gestalten von Charakteren, zudem eine Stereotypen vermeidende grafische Gestaltung.

Ich wette, solche Vollpfosten starten demnächst auch noch eine Untersuchung darüber, warum Eimer unten geschlossen sind.

Nur noch Bekloppte …

https://www.unzensuriert.de/content/0023729-Genderwahn-Medienwissenschaftler-haben-Kinderbuecher-im-Visier

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4 Gedanken zu “Gendergerechte Kinderbücher

  1. Das kann man wahrscheinlich nicht so pauschalieren und müßte es sich wohl im Detail ansehen was damit gemeint und geplant ist.
    Ich habe meinen ersten größeren literarischen Erfolg auf jeden Fall in den Neunzehnhundertachtzigerjahren gehabt, als die damalige Staatssekretärin für Frauenfragen und spätere erste Frauenministerin Johanna Dohnal, einen Wettbewerb für ein rollenunspezifisches Kinderbuch mit dem Titel „Buben dürfen weinen, Mädchen dürfen pfeifen“ ausgeschrieben hat, das später bei „Jugend und Volk“ erschienen ist, den „Kinderbuchpreis“ gewonnen hat und sehr schöne Texte, unter anderen von der berühmten Mira Lobe, etcetera, enthält.
    Mein Text ist, der bezeichnenderweise „Güler will kein Kopftuch mehr“ heißt und von einer jungen Türkin handelt, war auch dabei.
    Da gibt es sehr berührende Texte zum Beispiel von einem Buben und einen Papa, die hilflos sind, als sich die Mama plötzlich das Bein bricht, ins Krankenhaus muß und sie wissen nicht, wie sie die kleine Schwester, beziehungsweise Tochter wickeln und füttern sollen. Zum Glück gibt es einen „linken Spinner“ in dem Haus, der ihnen dabei hilft.
    Ich habe noch ein paar Exemplare, wenn ich Sie einmal sehe, gebe ich Ihnen eines davon und denke, man soll die Rollen von Buben und Mädchen sicherlich hinterfragen und sie gendergerecht erziehen.
    Muß aber zugeben, daß meine „kritische Tochter“, die gestern übrigens dreiunddreißig wurde, lieber mit Barbiepuppen spielte, als mit den Holzautos, die wir ihr schenkten und als sie ins Gymnasium kam, sollte es dort, es war ein Alternativgymnasium, wieder eine reine Mädchenklasse geben, damit die besser in Mathematik gefördert würden, sie wollte aber nicht hin.

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  2. Hallo Frau Jancak!

    Gender-Mainstreaming hat aber nichts damit zu tun, einem Vater und seinem kleinen Sohn bei der Versorgung seiner noch kleineren Schwester zu helfen. Auch nicht damit, dass Jungen oder Männer nicht weinen oder keine Gefühle haben sollen. Es geht vielmehr darum, die Geschlechter abzuschaffen sowie die ganz natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau. (Siehe auch „Unisex-Toiletten) Zu diesen Unterschieden gehört auch, dass Jungs was anderes lesen als Mädchen. Es ist ja in dem Artikel ausdrücklich die Rede davon, dass es keine getrennten Zielgruppen mehr geben soll.

    Schlussendlich wäre das eine Geschichte über rosa Einhörner, die als Detektive unterwegs sind oder Piraten im Tütü, die ihre Gegner mit Schminkspiegeln blenden.

    Und solche irren Ideen kommen eben nicht aus der konservativen Ecke, sondern von Links-Rot-Grün.

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  3. Trotzdem sind die Ideen vielleicht doch nicht so irre und, wie das mit dem ganz Abschaffen ist, müßte man sich wahrscheinlich noch im einzelnen ansehen und hinterfragen und erforschen ist einmal gut. Das mit den Geschlechter abschaffen wird so leicht auch nicht gehen, obwohl ich mir vorstellen kann, daß manche Menschen damit Probleme haben und manchmal ist es wahrscheinlich auch nicht ganz so leicht zu entscheiden, auf welches Klo man jetzt gehen soll.
    Da kann ich übrigens auch ein Buch von mir empfehlen.
    http://www.jancak.at/auszug_paulundpaula.html

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