Die Wörter zum Sonntag (5)

Welche Wörter eigentlich? Wie ich ja schon auf der Startseite erwähnt hab, war ich mir bislang unschlüssig, worüber ich eigentlich schreiben soll. Noch ein Blog zu all den vielen, die es schon gibt? Was passiert schon bloggenswertes in meinem Umfeld? Nicht viel. Zum Schreiben komm ich im Moment kaum, weil ich schon seit Tagen mit Frühjahrsvorbereitungen beschäftigt bin und ich keine Lust hab, bei 30 Grad im Sommer Zäune zu streichen. Lesen findet auch mehr nebenbei statt (im Moment „Inside Islam). Genauso nebenbei wie all die Moslem-Attentate in den letzten Tagen. Tack-Tack-Tack macht die Focus-App. Handy genommen, draufgeguckt: Lastwagen fährt in Stockholm Menschen tot, in Ägypten explodieren Bomben in koptischer Kirche, in den Bonner Rheinauen wird eine junge Frau von einem elenden Scheißhaufen Ghanaer vergewaltigt. Und so weiter und so fort …

Was soll man da noch drüber schreiben, was anderswo nicht schon geschrieben wurde? Es heißt ja, wenn man drüber schreibt, hilft es, solche Nachrichten besser zu verarbeiten. Aber kann man das? Egal wie, kann man das wirklich verarbeiten, wenn man mittlerweile fast tagtäglich liest und hört, was überall passiert? Und vor allem: Durch wen es passiert? Wie schlimm ist es eigentlich, wenn man mittlerweile fast aufatmet, wenn in Mordfällen einheimische Namen fallen, wie zuletzt dieser durchgeknallte Marcel? Bitte schickt mir Nachrichten, in denen über Messerangriffe von Björn-Thorben und Alexander berichtet werden! Über Einbrüche, die von Jens und Dieter begangen werden, von Vergewaltigungen durch blonde Buddhisten oder irgendwas in der Art! Ich finde keine!

Ich finde dies:

http://www.metropolico.org/2017/04/07/eine-unvollstaendige-liste/

Jemand Lust auf ’ne Runde Bullshit-Bingo? Wer in den nächsten Tagen (oder Wochen oder Jahren, also jedenfalls so lange, bis der Islam sein Ziel der Islamisierung Europas erreicht hat) folgende Begriffe in Radio oder Fernsehen oder Presse hört oder liest, gewinnt eine Baggerfahrt durch die Eifel nebst Abstecher in den Hunsrück. Der Bagger ist mitzubringen:

“ … unsere Gedanken sind bei den Angehörigen … “

“ … es sind ja nicht alle so … “

“ … dürfen uns nicht spalten lassen … “

“ … psychisch verwirrter Einzeltäter … “

“ … hat nichts mit dem Islam zu tun … “

“ … wird die volle Härte unserer Strafverfolgung erfahren … “

“ … bedauerlicher Einzelfall … “

“ … Europa ist weltoffen und bunt und wir sind stolz darauf …“

“ … Instrumentalisierung solcher Vorfälle durch Rechtspopulisten … “

Blaaaablaaaablaaaa! Diejenigen, die geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk (oh, entschuldigung … von „denen, die schon länger hier leben“) abzuwenden, interessiert es einen Scheißdreck, wenn demnächst ein Laster über die Frankfurter Zeil brettert. Hauptsache, die Grenzen sind bunt und offen und jeder menschliche Müll kann ungehindert rein und sein Unwesen treiben. Und dann sind ausgerechnet die die Bösen und die „Nazis“, die solche Dinge in Blogs, in Büchern, in Videos usw. thematisieren!

Es kotzt mich nur noch an!

Zum Schluß noch ein erwähnenswertes Zitat der Schauspielerin Silvana Heißenberg, die mir bis dato eher unbekannt war:

“ „Verschließe ich meine Haustüre, weil ich die Menschen draußen hasse? Nein! Ich verschließe sie, weil ich die Menschen drinnen liebe, sie mir wichtig sind, und ich sie schützen möchte. Aus diesem Grund haben Türen Schlösser und Staaten Grenzen.“

Quelle

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