Das Leiden der Autoren

So beginnt der heutige Newsletter vom Autorenhaus-Verlag und fast springt einem das Bild „Der arme Poet“ von Carl Spitzweg vors innere Auge.

381-1456822700

(Quelle)

Gemeint ist aber was anderes:

… gehört zum Beruf, das Mitleiden mit den Figuren in ihren Dramen und
Tragödien und Dramen und immer wieder Blut und Tränen, damit den Lesern
beim Blättern nicht die Finger einschlafen. Die Nachfrage an raffinierten
Plots, noch nie beschriebenen Qualen ist groß. Die besten Werke entstehen,
wenn der Autor mitfühlt, was er seine Helden durchleiden lässt und was er
selbst gerne lesen würde, empfiehlt Bestsellerautor Larry Beinhart und
zeigt Schritt für Schritt, wie mitreißende Kriminalromane und Thriller
entstehen.
Larry Beinhart: Crime – Kriminalromane und Thriller schreiben, 235 Seiten,
Dritte Auflage, 16,80 Euro versandkostenfrei:
http://www.autorenhaus-verlag.de/larry-beinhart+crime.phtml

Okay, der Satzbau dieses Newsletters eines Verlags ist etwas *hüstel* seltsam, aber ich soll ja nicht dauernd meckern, sagt Frau J. aus W. an der D. und deshalb bin ich auch ganz brav und stimme dem Text insofern zu, als dass ich beim Schreiben der Trilogie (siehe auch „Was bisher geschah) tatsächlich mit den beiden Hauptfiguren (und besonders mit Tom) mitgelitten habe, mit ihm wütend war und mich mit ihm gefreut hab. Und ja, ich schreibe am liebsten Geschichten, die ich auch gern selbst lesen würde. Obwohl … irgendwie ist das ja selbstverständlich, oder?

Wie auch immer … ich find‘ den Satzbau komisch, pöh!

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4 Gedanken zu “Das Leiden der Autoren

  1. Ja, Herr Lucas, ich bin ja der Meinung, daß Ihr Talent darin besteht, daß Sie scharf formulieren und Konflikte gut ansprechen können und in der Literatur muß man wahrscheinlich auch übertreiben um bei den übersättigten Lesern angesichts der Bücherflut um ihn herum Gehör zu finden.
    Allerdings läßt es sich auch im postiven Sinn übertreiben und pointiert formulieren und wahrscheinlich macht es die Mischung des Bösen und des Schönen, das es ja beides gibt, die ein Kunstwerk oder auch einen Bestseller entstehen läßt.
    So gesehen habe ich gar keine seltsamen Formulierungen gefunden, aber ich bin auch nicht so kritisch, wie Sie und was das reale Leben betrifft, so denke ich, daß auch hier nichts nur schwarz oder weiß ist und, daß man vieles was Sie schreiben und Sie auch stört, was die momentan herrschende politische Situation betrifft auch anders sehen kann, beziehungsweise es immer auch einen positiven Teil gibt, nicht alle Flüchtlinge sind kriminell, sondern wahrscheinlich nur ein kleiner Teil, nicht alle Linken gewalttätig und und und…..
    Ich finde es, wie geschrieben, schön, daß Sie jetzt einen Blog haben, auf dem es auch literarische Themen gibt und daß es Bücher gibt, die Ihnen gefallen und von denen Sie beeindruckt sind!

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    1. Es ging mir eigentlich nur um diesen Satz: „Die besten Werke entstehen,
      wenn der Autor mitfühlt, was er seine Helden durchleiden lässt und was er
      selbst gerne lesen würde“

      Da fehlt was, um dem Satz Sinn zu geben. Dann würde er so aussehen:

      „Die besten Werke entstehen, wenn der Autor mitfühlt, was er seine Helden durchleiden lässt und WENN ER SCHREIBT, was er selbst gerne lesen würde.“

      Eieiei, jetzt hab ich mich doch wieder hinreißen lassen! 🙂

      Und, Frau Jancak, nix für ungut … ich denke, wir haben verschiedene Quellen aktuellen Zeitgeschehens. Die meinigen geben die Ereignisse nunmal so wieder, wie sie sind. Und sie sind weit entfernt von „nicht alle sind …“. Spielt aber auch keine Rolle, wie ich finde 😉

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  2. Ja, aber das Ganze ist die Summe der Einzelteile und wenn man das was wegläßt, stimmt das Resultat nicht und gibt die Wirklichkeit unscharf wieder und schön, daß Sie so einen scharfen Blick haben und gleich jeden Fehler erkennen!

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  3. Sie sagen es! Es gibt die Wirklichkeit unscharf wieder. Das passiert, wenn man vorsätzlich das Negative ausblendet. Und die Wirklichkeit ist nunmal nicht so bunt wie man sie gern hätte. Scharfer Blick? Ich weiß nicht, ich mag unsere Sprache vielleicht zu sehr, vielleicht fallen mir deshalb solche Holprigkeiten gleich auf.

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