Hurra, wir verbieten!

Die DummschwätzerinUmweltministerin Barbara Hendricks – eben jene, die im Iran für einen Mann gehalten wurde (muaahaha) – hat mal wieder zwei Dinger rausgehauen, die normal tickenden Mitteleuropäern die (soweit noch vorhandenen) Haare zu Berge stehen lassen:

„Eigentlich dürften SUVs nur für Bauern und Jäger erlaubt sein“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kürzlich beim Treffen der G20-Staaten zum Thema Ressourceneffizienz. Natürlich betonte sie: „Ich sage das jetzt nicht als Vorschlag, sonst werde ich wieder aufgespießt.“ weiterlesen

 Wie der Kommentator sehr richtig anmerkt, was bei diesen … Selbstzensur … heute noch „nicht als Vorschlag“ heißt, sind morgen Gesetzentwürfe. Hör mal, du Trulla: ich fahre auch einen SUV und zwar einen großen. Obendrein noch einen Diesel! Und ich hätte echt größte Lust, irgendwann mal vor Eurer Parteizentrale zu parken und auf der Straße einen Ölwechsel vorzunehmen, nur damit ich mich an Eurer Schnappatmung weiden kann! Als nächstes salbaderte sie noch:
„Der Bedarf an Lithium das für Informationstechnik wie etwa Smartphones bislang unersetzlich ist, könnte sich bis zur Jahrhundertmitte vervierfachen. „Eine solche Menge“, sagte Hendricks, „steht überhaupt nicht zur Verfügung.“ weiterlesen

Und das ist falsch.

Der geologische Dienst der USA (USGS für United States Geological Survey) vermeldet für das Jahr 2015 eine globale Lithium-Produktion von 32.500 Tonnen. Die wirtschaftlich nutzbaren Reserven werden mit 14 Millionen Tonnen angegeben, die technisch erreichbaren Ressourcen mit 40 Millionen Tonnen. Die statische Reichweite allein der Reserven liegt damit bei über 400 Jahren beziehungsweise bei über 100 Jahren, wenn sich der Bedarf wirklich vervierfacht. Es gibt also für alle halbwegs sinnvollen Planungszeiträume mehr als genug Lithium.

Warum verkündet Frau Hendricks trotzdem eine so offensichtliche Unwahrheit? Ist es schlicht ein Mangel an Wissen? Oder steckt politisches Kalkül dahinter? Es geht vielleicht vor allem darum, in Zeiten, in denen sich die Klimakatastrophe hartnäckig ihrem Eintreten verweigert, das alte Märchen von der Ressourcenknappheit wieder aufzuwärmen, um eine zusätzliche Begründung für ökologistischen Aktivismus zu konstruieren. Man darf es sich aussuchen: Entweder ist Barbara Hendricks inkompetent oder selbstherrlich genug, anzunehmen, die Wähler würden die Bären nicht bemerken, die man ihnen aufbindet. weiterlesen

Meine Befürchtung ist nur, die Wähler bemerken es tatsächlich nicht und machen Im Herbst ihr Kreuz wieder an derselben Stelle.

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