Bad Moon Rising

Lief heute Morgen im Radio. Geiler Song. Creedence Clearwater Revival ist einfach für die Ewigkeit! Und während er lief, fiel mir auf, wie aktuell der Text eigentlich ist. Natürlich nur, wenn man so bösartig ist wie ich. Nach dem Wahlergebnis in den Niederlanden wird auch da alles so weitergehen wie bisher. Die Probleme bleiben dieselben (Insider wissen, was ich meine), Lösungen werden verdrängt, weil „rechts“. Nicht anders wird es in Frankreich ausgehen und im Herbst bei uns. Keine der Alternativen wird genug Einfluss haben, um wirkliche Kursänderungen anzustoßen. Sie werden Oppositionen bleiben, wenn nicht gar Oppositiönchen mit ein paar Stimmchen, die im Weiter-So-Gebrüll der etablierten Blockparteien jämmerlich untergehen werden.

I see the bad moon arising
I see trouble on the way
I see earthquakes and lightnin‘
I see bad times today

„Weiter so“ bedeutet, weiteren Import von Fachkräften, die keine sind, Anhängern einer Ideologie, die sich den Tod derer auf die Fahnen geschrieben haben, bei denen sie „Schutz“ suchen, No-Go-Areas, die sich in den Ballungsräumen ausbreiten und weiterhin von Innenministern fleißig negiert werden, Übergriffe auf Frauen und Mädchen, die versäumt haben, die Armlänge Abstand, verbunden mit einem „Bitte nicht!“, einzuhalten.

I hear hurricanes blowing
I know the end is coming soon
I fear rivers over flowing
I hear the voice of raze and ruin

Das Ende der Sicherheit, wie wir sie bisher kannten, ist bereits seit 2015 (eigentlich schon länger) eingetreten. Rainer Wendt beschreibt in einem Kapitel seines Buches „Deutschland in Gefahr“ ziemlich ansehnlich, wie die Regierungen nach der Wiedervereinigung dem Glauben erlegen waren, „dass nunmehr die Zeiten des ewigen Friedens, der Völkerverständigung, der Demokratie und der Freiheit anbrechen würden“ (R. Wendt, Deutschland in Gefahr, S. 92) und man deshalb in Zukunft ruhig bei Polizei und Sicherheitsbehörden sparen könne. Das Ergebnis sieht man heute, wenn Polizisten in Mannschaftsstärke Millionen von Überstunden schiebend wiederholt in von osteuropäischen Neubürgern bewohnte Ruinen gerufen werden (die vorher meistens noch gar keine waren), weil die einheimischen Nachbarn – also, jene, „die schon länger hier leben“ – die Zustände einfach unerträglich finden.

Don’t go around tonight
Well, it’s bound to take your life
There’s a bad moon on the rise

Von No-Go-Areas hatte ich ja schon weiter oben geschrieben. Aber selbst außerhalb derer läuft man (bzw. vornehmlich Frau) heutzutage zunehmend Gefahr, Opfer von Übergriffen zu werden.

Hope you got your things together
Hope you are quite prepared to die
Looks like we’re in for nasty weather
One eye is taken for an eye

Auch hier ist CCR auf der Höhe der Zeit. Jeder ist aufgerufen, seinen Kram selbst in Ordnung zu halten, zu pflegen und darauf aufzupassen. Sich auf den Staat zu verlassen, bedeutet weitestgehend, verlassen zu sein. Stichwort Einsparung bei Polizei, anschließende Kuscheljustiz und Gelächter von freigelassenen Gewalttätern und Einbrechern. Bedeutet: Sein Heim zu sichern, sich LEGAL zu bewaffnen und die Augen überall zu haben, wenn man unterwegs ist. Noch ist es von Vorteil, auf dem Land zu leben, wo Gewalt-Hurricanes und Einbrecher-Floods sich noch nicht so ausgebreitet haben, wie in den Städten, aber selbst hier empfiehlt es sich, auf nasty weather vorbereitet zu sein.

Zum Schluss noch die deutsche Übersetzung von „Bad Moon Rising“

Ich sehe einen bösen Mond aufgehen,
sehe Unheil auf uns zukommen,
sehe Erdbeben und Unwetter,
sehe schlimme Zeiten voraus.

Treib dich heute Nacht nicht herum –
man hat es auf dein Leben abgesehen.
Es ist ein böser Mond, der da aufgeht…

Ich höre Wirbelstürme aufziehen,
fühle, dass bald alles zuende ist.
Ich habe Angst, dass die Flüsse über ihre Ufer treten,
höre den dumpfen Klang von Wut und Zerstörung.

Ich hoffe, dass du deine Angelegenheiten geregelt hast,
dich darauf eingestellt hast, zu sterben.
Sieht danach aus, als ob wir scheußliches Wetter bekommen würden.
Auge um Auge…

Treib dich heute Nacht nicht herum –
man hat es auf dein Leben abgesehen.
Es ist ein böser Mond, der da aufgeht…

(Quelle beider Texte: Songtexte.com)

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